Das waren die Mitmachtage im April

Vom 10.–12. April 2026 haben wir mit 13 externen HelferInnen auf ca. 700 m² die ersten großen Teile eines Permakultur-Designs von Peter umgesetzt. Das Wochenende mit geplant und tatkräftig unterstützt hatte die Permakultur-Designerin Anja Common aus Lauf.

Der Freitag war dafür da, um die Gemeinschaft, das Gelände und die Planungen des Design kennenzulernen.

Am Samstag haben wir dann bei besten Frühlingswetter mit einer kurzen Befindlichkeitsrunde begonnen und die Teams eingeteilt. Das steile Gelände wurde durch eine Treppe begehbarer gemacht, die Sonnenterrasse nahm durch die Steinmauer gestalt an, eine Benjeshecke sorgt nun für Struktur sowie Lebensraum und Stauden, Sträucher und Büsche wurde gepflanzt. Am Nachmittag gab Anja einen Permakultur-Workshop bei dem es um eins der wichtigsten Prinzipien, dem Beobachten, ging.

Die vegetarische Verpflegung wurde durch BewohnerInnen gestemmt und von den hungrigen Gästen gefeiert. Die Abende haben wir am Lagefeuer ausklingen lassen.

Am Sonntag spielte das Wetter leider nicht mehr so mit aber die Gäste waren motiviert, die begonnen Baustellen abzuschließen. Das Wochenende wurde dann mit einer Reflexions- und Feedbackrunde beendet.

Entwicklungen

In den letzten Monaten haben wir einige Entwicklungen angestoßen oder weiter gebracht. Wir hatten mehrere Termine mit der GfK-Trainerin Simone Gallath, um unsere Kommunikation weiterzuentwickeln. Außerdem haben wir unseren „Rahmen fürs Zusammenleben“ mit dem Leitbild hinterfragt und sind dabei es zu aktualisieren. Dabei entstand der Wunsch die Prinzipien der Permakultur in die Gemeinschaftsorganisation zu integrieren und es gibt erste Schritte dem GEN-Deutschland beizutreten. Wir haben uns auch mit dem Thema Nachhaltigkeit und mit den Fragen „Wo und Wie sind wir als Gemeinschaft nachhaltig“ und „Wo ist Potenzial für mehr Nachhaltigkeit“. Dabei haben wir auch mit dem 5 Dimensionen der Nachhaltigkeit des GEN gearbeitet.

Seit langen haben wir die Soziokratie in unserem Leitbild aufgenommen, doch noch nicht stukturiert angewandt. Wir hatten nun zwei intensive Treffen und haben den ersten Kreis als Testballon gestartet, um erste Erfahrungen damit zu machen – ganz der Permakulturprinzipien der „kleinen Schritte“ und „vom Feeback lernen“.