Seit 2020 teilen wir Autos, um damit Ressourcen zu schonen, die Autos mehr auszulasten (95% seiner Lebenszeit steht ein Auto im Durchschnitt) und weniger Privatautos auf dem Gelände stehen zu haben die Platz verbrauchen.
Etwa 6-10 BewohnerInnen teilen sich seitdem 2-3 Autos. Ein fester Kreis von NutzerInnen zahlten anfangs einen Monatsbeitrag und einen Kilometerpreis. Gäste zahlten einen erhöhten Kilometerpreis. Die Abrechnung der in Listen eingetragenen Fahrten erfolgte bis 2025 quartalsweise über eine Tabellenkalkulation. Außerdem gibt es private PKWs die ebenfalls mit genutzt werden können, wenn mal kein Auto aus dem Autopool zur Verfügung steht.
Seit 2026 wird das Autoteilen von einem soziokratisch gewählten Mobilitäs-Kreis organisiert. Dieser erstellt Konzepte für die Mobilität der BewohnerInnen im Sinne unseres Leitbildes. Ein erster Schritt war, die aufwändige Abrechnung zu vereinfachen, so dass wir dann das Carsharing-Portal Otua zu nutzen begannen und digitaler wurden. Außerdem hat sich der Kreis vorgenommen, die Mobiltät kilmafreundlicher zu gestalten und von Verbrennerautos Abstand zu nehmen, so dass Anfang 2026 ein reiner Verbrenner durch einen gebrauchten Plug-In Hybrid ersetzt wurde und als nächstes die Infrastruktur für reine E-Fahrzeuge geschaffen werden sollte. Eine Wallbox ist hierfür zwar nicht zwingend notwendig, doch diese kann den Strom aus unserer 29,4kW-PV-Anlage effizient tanken und die Fahrzeuge können smart als Batterie genutzen werden.
